Skiweekend Savognin 2025
Am Samstag morgen reisten wir mit dem Turnverein Dättlikon nach Savognin. Nachdem wir mit dem Car ankamen, wurde das ganze Gepäck in der Jugi deponiert und schon schnallten wir uns die Latten oder Bretter unter die Füsse. Bis zum Mittagessen machten die einen die Piste unsicher und die anderen erkundeten die Beizen. Gespeist wurde in Radon, wo nebst einem Pullporkt Burger auch ein Vegi Menü serviert wurde. Vereinzelte wagten sich nach dem Mittagessen nochmals auf die Piste, aber die Mehrheit zog das Après-Ski vor. Bei strahlendem Sonnenschein ging es für die nächste Runde an die Aussenbar. An dieser Bar liessen wir uns für die nächste Abendunterhaltung inspirieren, denn der DJ stand samt Pult auf der Ladefläche eines Pistenbullys. Passend zur winterlichen Umgebung, trafen wir uns anschliessend in der James Beach Bar. James glänzte mit der besten Getränkekarte des Skigebiets, doch ohh Schreck: der Probi war aus! Anstandshalber verdankten wir dem TV Dättlikon die Runde Wurzelsepp. Der Rest der Talabfahrt verkam danach zum Trauerspiel, was unter anderem auch der miserablen Piste geschulded war. Endlich in der Jugi angekommen machden wir uns frisch und hübsch fürs Abendessen und den Ausgang. Die Freude über unsere feuchtfröhliche Stimmung beim Abendessen, hielt sich bei den Wirtsleuten im Gegensatz zu uns in Grenzen. Gottseidank durften wir dennoch „leise“ zu ende essen. Den Absacker genehmigten wir uns im Alpen chic. Schick und daher auch sehr passend war so dann unser Aufmarsch in durchwegs roter Vereinskluft. Die Farbe rot zog sich durch den Abend, denn so war auch der Pistenbully lackiert aus dem uns Nesi zum wiederholten Mal als Beifahrer grüsste. Musiktechnisch wäre der Refrain au „de Dj isch“ von Jule X ein passendes Zitat. Davon liessen wir uns aber nich betrüben und legten kurzerhand selbst auf. Die Stimmung stieg ins Unermessliche, jede «Hundsverlochete» würde sich unsere auf Fresszetteln festgehaltene Playlist wünschen. An dieser Stelle zitiere ich gern Fabian Stroh vom TV Dättlikon: “Ich hett nöd denkt, dass es so lustig wird!“ Als Höhepunkt des Abends verewigten wir uns in der Dachkonstruktion mit einem TV Wimple. Es gäbe noch unzählige weitere Geschichten von Lollipops, Spalieren oder Ausdünstungen zu erzählen, diese lasse ich aber lieber ruhen. Kurz vor dem Morgengrauen taten wir das dann auch und legten uns ins Bett. Trotz wenig Schlaf ging es in aller Herrgottsfrühe wieder los. Das wehemente Insistieren des Ots, er wolle auf das erste Bähnli, war von wenig Erfolg gekrönt. Das Morgenessen wurde ausgiebiger als erwartet und so nahmen wir das Bähnli erst gegen zehn Uhr. Die verbliebenen Pistenrowdy bretterten unter Balus Leitung schnörkellos den Hang hinab. Kanten hätten wir an diesem Tag keine gebraucht, ganz nach dem Motto „Wer bremst verliert“, wir sind ja schliesslich Gewinner Typen. Nach dem Mittagessen wurde es etwas ruhiger. Bei nach wie vor bester Laune setzten wir uns wieder in den Car. Nach einem intensiven Wochenende machte sich solch eine Erschöpfung breit, dass es die Rückbankschläfer vor lauter Begeisterung über die Fahrkünste des Chauffeurs glatt von den Sitzen haute. Doch dabei blieb es nicht, dem OT haute es die Brille von der Nase, wodurch seine Sicht auf den Abschluss des Wochenendes doch noch getrübt wurde. Nichtsdestotrotz können wir auf ein unvergessliches und unfallfreies Skiweekend zurückblicken und möchten uns nochmals ganz herzlich bei den Organisatorinnen Anais, Michelle und Diana bedanken!